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Trends, Tipps und News aus der Gastro-Szene

  • Schon die Fassade sieht gänzlich anders aus als zu Graefen + König Zeiten. Das Look & Feel der Extrablatt-Kette ist trotz Baustelle bereits erkennbar. Foto: © Marc Thiele

    Schon die Fassade sieht gänzlich anders aus als zu Graefen + König Zeiten. Das Look & Feel der Extrablatt-Kette ist trotz Baustelle bereits erkennbar. Foto: © Marc Thiele

  • Eein erster Blick in den vorderen Gastraum verspricht eine Wohlfühlatmosphäre. Foto: © Marc Thiele

    Eein erster Blick in den vorderen Gastraum verspricht eine Wohlfühlatmosphäre. Foto: © Marc Thiele

  • Der ehemalige

    Der ehemalige "Zen-Garten" des Graefen + König weicht modernsten Kühlhäusern. Foto: © Marc Thiele

  • Die Küche wird von Grund auf modernisiert, inklusive neu gegossener Decke. Foto: © Marc Thiele

    Die Küche wird von Grund auf modernisiert, inklusive neu gegossener Decke. Foto: © Marc Thiele

  • Die freigelegten Backsteinwände geben dem neuen, hinteren Gastbereich ein besonderes Flair. Foto: © Marc Thiele

    Die freigelegten Backsteinwände geben dem neuen, hinteren Gastbereich ein besonderes Flair. Foto: © Marc Thiele

März 2020

Café Extrablatt

Neueröffnung in Mönchengladbach

Redaktion: Corinna Greven

Nach monatelangem Umbau soll Mitte/Ende März nun endlich das Café Extrablatt am Alten Markt eröffnen.

Stipe Madzar und Igar Stepanow, die beiden Geschäftsführer der Mönchengladbacher Filiale, haben lange nach einem passenden Ladenlokal gesucht. „Immer wieder haben uns die Leute gefragt, wann wir denn endlich auch in Mönchengladbach ein Café Extrablatt aufmachen“, so Madzar. Es war beiden Unternehmern aber wichtig, dass Größe und Lage perfekt passen. Nachdem das Graefen + König vor über einem Jahr schließen musste, war die Gelegenheit gekommen. Vor allem, weil der neue Mieter des Objekts, Bolten-Chef Michael Hollmann, es gar nicht abwarten konnte, dass das Lokal wieder genutzt werden würde. So wäre es ihm wahrscheinlich lieber gewesen, nach kurzer Renovierung wieder Leben in der Bude zu haben, erzählt Stepanow lachend. Da aber zahlreiche Umbauten – auch im Hinblick auf städtische Vorschriften – vorgenommen werden mussten, sollte alles von Anfang an nach den Wünschen der erfahrenen Gastronomen umgesetzt werden. Alte Backsteinmauern, die sowohl im Lokal als auch im stylischen Innenhof freigelegt wurden, sollten unbedingt erhalten und herausgearbeitet werden. Madzar, Fan alter Bausubstanzen, freut sich insbesondere darüber, dass so seinen Gästen, die den Innenhof nutzen wollen, eine besondere Atmosphäre geboten werden kann.

Der gastliche Innenraum wird beherrscht von der großen Theke, die sich über die Hälfte der Länge zieht. Die wird aber auch für die Frühstücksbuffets, für die die Extrablatt-Kette besonders bekannt ist, benötigt. Der hintere Bereich bietet ausreichend Platz für gesellige Runden, und man hat von hier aus auch immer die Kinderecke, die u.a. mit einem Fernseher und einer alten Schulbank, die noch aus Hollmanns Schulzeit stammen soll, ausgestattet ist, im Blick. Darüber hinaus wird es auch einen Bereich geben, der im Zeichen der Raute – Borussia Mönchengladbach – steht. Insgesamt finden rund 180 Gäste Platz, auch auf der Außenterrasse. Die großzügige Glasfront kann komplett geöffnet werden, was gerade an sonnigen Tagen besonders einladend wirken wird. Den Bau der Markthalle auf dem Kapuzinerplatz, der noch dieses Jahr begonnen werden soll, sehen Madzar, der seit 1997 im Unternehmen ist, und Stepanow, der 2004 als dessen Azubi begann, klar als Bereicherung für Mönchengladbach an. Angst vor möglicher Konkurrenz haben Beide nicht. Alles, was die Mönchengladbacher Innenstadt (wieder-)belebt, kann nur gut sein, sind sich die gutgelaunten Chefs einig.

Kulinarisch bietet sich den Gästen die altbewährte Café-Extrablatt-Karte, die viele sicherlich aus den Filialen in Krefeld oder Viersen kennen: großzügiges Frühstücksbuffet, Burger, saisonale Angebote und Snacks. Besonderes Augenmerk legt man hier auf die Kaffee-Spezialitäten auf der Basis eigener Röst- und Mischungsrezepturen. Nicht weiter verwunderlich ist die Tatsache, dass hier Bolten Bier ausgeschenkt werden wird.

Es wird noch Personal für nahezu alle Bereiche gesucht, auch wenn Madzar und Stepanow gerade in der Anfangszeit auf erfahrene Kräfte aus anderen Niederlassungen zurückgreifen können. Madzar, der auch Geschäftsführer der Moerser Dependance ist, bringt seine besten Leute mit, die das neue Team schulen und anlernen werden. Interessierte finden alle Informationen dazu auf der Homepage der Mönchengladbacher Filiale unter: www.cafe-extrablatt.de und können sich auch direkt dort bewerben.